Inlineskating lernen

Was brauchen wir?

Inline-Skates

Die Schutzausrüstung

Wo anfangen und wohin?

Mit den Skates bewegen

Die Inlineskates anziehen

Sicher Stehen

Erste Schritte

Wo ist der Lenker?

Wo ist die Bremse?

Bremsen mit dem Stopper

T-Bremse

Mehr Bremsarten?

Springen

Sicherheit im Straßenverkehr

Ab auf die Piste

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Skaten lernen

"Man muss immer aufpassen, was die Autos machen."

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Inlineskating lernen

Ich liebe Inlineskates. Seit 1997 lasse ich an trockenen Tagen das Fahrrad geradewegs daheim stehen. Ich lade meine Beine und mich zu einer Fahrt auf Skates ein: Frei von Sattel, Griffen und Pedalen gebe ich ständig neue Richtungen vor und schwinge mit den Händen frei mit.

Ich beschleunige los, wie ich will, ohne irgendwelche Gänge zu wechseln — Das Fahrrad bremst los, ohne irgendwelche Gänge zu wechseln — Es ist mit Sicherheit so, dass Skater nicht so fest bremsen. Unterwegs in belebten Ortschaften, schätze ich stets den Weg ab — bis ich angehalten habe. Und deswegen fahr ich langsam.

Inlineskating ist gleichzeitig zum Fahren und Spaß auch Sport, in dem Beweglichkeit, Koordination und Kraft zusammen treffen. Die Wunderdinge Linki und Rechti kann ich überall dabei haben, ohne dass man sie sieht, und überall, wo man fahren kann, darauf los schweben. Darüberhinaus bestehen zu Hauf nicht in Meter ausdrückbare Dinge, die Verkehren mit Inlineskates abhebt, zum Beispiel hier.

Eins von dem was Fahrrad und Inlineskates gemeinsam haben — unabhängig vom Preis: Hürden. Riesengroße. Es sind sogar zwei. Die vor den ersten Metern und die ersten Meter selbst. Die erste kann für unbestimmte Zeit um das Fortbewegungsmittel stehen bleiben. Die Zeit kann aber auch minimal kurz sein, wie bei ungedrängten Kindern.

Und wenn es Bing zur Übungsstunde macht, läutet die zweite ein. Ihre Länge misst sich eher in Strecke als in Zeit. Und ob man in diesen ersten Metern noch Hürden sieht ist bestimmt Übungssache. Wenn man Fahren kann dann ist die Schwelle zu einer unbekannten Physik überschritten. Wenn man Bremsen kann, weichen berechtigten Ängste, wie man sie zum Beispiel aus den ersten Fahre-abwärts-Erfahrungen im unflachen Bereich berichten kann, den Lerne-Dazu-Erfahrungen. Dann werden wir dieses Fahrgefühl erst selber beschreiben. Erfahrungen der Sorte Skating.

Ich schreibe nicht, um neuverpackten Skates bei der Regalflucht zu helfen. Beinahe ungebrauchte Skates bekommt man auch billig oder ausgeliehen. Für alle Inline-Skates, die als Deko hausen und hoffen, dass entweder die Berge verschwinden oder Bremsenkönnen vom Himmel fällt! Für euch und eure Fahrer schreibe und weil es schön draußen ist.

Inlineskaten macht Spaß

Inlineskaten macht Spaß.

Wo wirst du ueben?

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Auf einem Feldweg
Im Hof
Auf dem Schulhof
In einem leeren Parkhaus
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Wo loslegen mit Inline-Skates - Wordle

Vielen Dank für eure Zuschriften!

Was brauchen wir?

Du kannst Inline-Skating lernen, wenn du raus gehst, dich gerne bewegst und dir Zeit zum Üben nimmst. Vom Schulkind bis zum Rentner gibt es in allen Alltersklassen Skate-Sportler und Skate-Liebhaber.

Inline-Skates

Inlineskates sind eine Anschaffung. Doch für etwas mehr als für ein paar Schuhe gibt es schon gute Inlineskates. Du kannst dir auch welche leihen. Mehr über InlineSkate-Schuhe findet ihr hier.

Die Schutzausrüstung

Die Kombination aus schneller Bewegung über dem harten Straßenbelag und dem Straßenverkehr macht Inline-Skating zu einer möglicherweise gefährlichen Aktivität. Das Risiko können nur reduziert werden, mit vollständiger Schutzausrüstung und noch wichtiger, jederzeitiger Kontrolle. Deswegen beginnen Skatelehrer mit den drei großen S, Schützen, Stützen und Stürzen.

Schützer für Knie, Hände und Ellenbogen. Ein Helm für den Kopf. Für sowas hartes wie der Straßenbelag, sind wir Menschen einfach nicht gebaut. Es ist beruhigend, wenn man weiss, dass man nur auf Schützer fällt.

Stützgelegenheit. Jemand der mitfährt und einen hilft.

Stürzen und mit den Händen abfangen. Verliert man das Gewicht nach hinten, kann eine Drehung auf die Seite eine gute Reaktion sein.

Schutzausrüstung für Skater ist wichtig

Schutzausrüstung für Skater.

Wo anfangen und wohin?

Gut geteerte und saubere Straßen. Steine und Rillen stören.

Abseits vom Straßenverkehr, wo man ungestörter fahren kann. Ein verkehrsfreier Parkplatz zum Beispiel.

Die ersten Schritte auf Inlineskates auf gutem sauberem Asphalt und fernab vom Verkehr

Skateschritte auf guter sauberer Straße und fernab vom Verkehr .

Gutes Wetter. Den Wermutstropfen schenke ich gleich ein: Regenwetter ist Fahrradwetter. Dort würden normale Skate-Räder zu leicht rutschen. Außerdem verschmutzen die Kugellager vom aufgewirbelten Straßenwasser schnell. Wenn die Straße naß ist, beende ich die Inlinefahrt und laufe weiter.

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Mit den Skates bewegen

Die Inlineskates anziehen

Schuhe lassen sich im Sitzen leicht anziehen. Skateschuhe kann man auch Skatestiefel nennen, denn das Fußgelenk soll gestützt sein. Damit die Füße fest mit dem Skate verbunden sind, gibt es Schnallen oder Schuhbändel. Lose Schuhe sind nicht gut zu fahren. Die Skatestiefel so fest binden, dass ein leichter Druck da ist.

Schuhbändel am Skateschuh, in die Schuhe schieben. Erspart die Stolpergefahr, wenn sich die Füße nahe kommen.

Sicher Stehen

Wie steht man eigentlich auf ohne Stütze? Zum Glück gibt es Akrobatik. Auf den Schuhen steht man gut, nur kann man nun den Fuß nach links und rechts knicken. Bedenken kann man knicken. Nach ein wenig probieren steht man wie ne Eins auf den Linern.

Die Haltung ist aber nicht so aufrecht wie eine Eins. Senke den Körperschwerpunkt, in dem du etwas in die Knie gehst und dich leicht nach vorne neigst (wie etwa beim Hinsetzen). Damit hast du das beste Gleichgewicht. Die Inline-Skates sind für diese Haltung gebaut. Denn mit voll ausgestreckten Knien, kann man kaum einen Schwung in den Skateschritt bringen.

Mit der richtigen Körperhaltung wird das Fahren zum Kinderspiel.

Mit der richtigen Körperhaltung wird das Fahren zum Kinderspiel.

Erste Schritte

Mit dem einen Fuß Abdrücken und dann das Gewicht auf den anderen verlagern. So machst du ein Schritt schräg nach vorne und auf dem Schwung kannst du mit fahren. Dann in die andere Richtung, mit dem anderen Fuß ein Schritt schräg nach vorn. Eislaufen geht ganz ähnlich.

Spuren eines Inline-Skater im Regen

Wenn Inline-Skater Spuren hinterlassen, dann sehen sie so aus

Dieses Video zeigt einfache kurze Inline-Skate-Schritte

Steht man nicht mehr, hat man Schwung und kann die Skates nebeneinander stellen und rollen. Mit jeden zickzack Schritt geht es voran. Mit zunehmenden Gleichgewicht gibt es kräftigere und langgezogene Schritte.

Dieses Video zeigt große Inline-Skate-Schritte

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Wo ist der Lenker?

Kurven kommen gelegen.

Kurven kommen gelegen

Inlineskates brauchen keinen Lenker. Zum Kurven auf Inlineskating hat man mehrere Möglichkeiten.

Eine Möglichkeit: Beim Laufen kann man die Schritte in eine Richtung verlängern.

Andere Möglichkeit: Beim Rollen reicht es das Gewicht wie beim Fahrradfahren zu verlagern. Der kurveninnere Fuß etwas nach vorne stellen und dann mit Gewichtverlagerung in die Kurve.

Dieses Video gibt eine Anleitung zum Kurvenfahren auf Inlineskates

Oder: Bei hohem Tempo kann man auch Übersetzen wie ein Eisläufer: Den Schritt über den anderen Fuß setzen und in eine Kurve einlenken.

Dieses Video zeigt das Übersetzen auf Inlineskates

Wo ist die Bremse?

Auf Skates ist man nicht auf der freien Eisbahn, sondern auf Straßen und Wegen, auf den man mit Überraschungen rechnen muß. Daher ist Bremsen sehr wichtig. Hangeln an Schilder, Bäume, und Zäune oder das Bremsen mit dem Po, ist nix für schnelles Fahren, erst recht nicht auf befahrenen Straßen. Also muss man den agilen Schuhen das Bremsen selbst beibringen.

Wer Abhänge nicht mag, kann wahrscheinlich noch nicht richtig bremsen. Bremsen ist dann richtig, wenn reichlich Bremskraft möglich ist. Zwei Arten zu Bremsen mit Stopper und mit T beschreibe ich hier, die man in 3 Schritten üben kann:

Bremsfuß im Stand stellen, bis es eine ganz normale Bewegung ist.

Bremsfuß in Fahrt stellen, bis es gelingt auf dem Standfuß weiter geradeaus zu rollen.

Bremsfuß so stark belasten, dass die Bremskraft zunimmt.

Auch wenn die Übungen mal einen Nachmittag dauern, das wird man nicht mehr verlernen.

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Bremsen mit dem Stopper

Bremsen ermöglicht das Fahren

Bremsen ermöglicht das Fahren.

Die meisten Schuhe haben einen Bremsklotz hinten an einem Schuh. Bei Bedarf, kann man den Bremsklotz auch auf den anderen Schuh wechseln.

Der Körper muss sich beim Bremsen in der richtigen Haltung über den Skates befinden. Dann geht man mit dem Bremsfuß nach vorn, bringt die Zehen nach oben und die Bremse an der Ferse drückt man auf den Boden. Verlagere das Gleichgewicht leicht nach vorn, damit du dich nicht drehst.

Nach den ersten Versuchen, kann man nun den Druck auf dem Stopper immer weiter verstärken. Je mehr, desto stärker ist die Bremsung.

Das Gleichgewicht halten ist im Stand möglich und bei Fahrt, sobald man sich traut.

Dieses Video zeigt das Bremsen mit dem Stopper

Wie alt bist du?

10 und juenger
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80 und aelter
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T-Bremse

Anders als der Stopper, ist die T-Bremse wirklich an jedem Skatesschuh dran - es sind die Rollen. Einfach ein Fuß quer hinter den normal fahrenden Fuß stellen und belasten. Quer muss keine 90°-Winkel bedeuten, aber es hilft die Haltung zu stabilisieren.

Schade nur, dass die Räder dabei abreiben. Wenn man wegen Bergland viel bremst, muss man die Räder öfter von links nach rechts wechseln und drehen. Bei langen Bremsungen, den Fuß schräg stellen, damit sich die Räder drehen können. Sonst gibt es punktuellen Abrieb, den man beim Fahren dann ständig vibrieren fühlt.

Dennoch haben beide Bremsarten was für sich: Mit dem Stopper kann man fester bremsen. Mit der T-Bremse kann man besser lenken. Sie hinterlässt keine schwarzen Streifen und ist zur Not jedem Schuh vorhanden.

Dieses Video zeigt die T-Bremse

Mehr Bremsarten?

Eine gute Methode sind schnelle Richtungswechsel. Erfahrene Skater können mit Slalom-Wendungen sehr effektiv bremsen.

Dieses Video zeigt wie man mit Slalom bremst.

Beim Power Slide dreht man sich gegen die Fahrtrichtung und bremst mit dem gestreckten Bein. Die Eishockey-Kurve ist eine zu stark gefahrene Kurve, bei der man mit dann mit beiden Skates quer bremst. Damit bremst man zwar ziemlich stark, aber es ist nicht immer verkehrstauglich.

Springen

Mit Inlineskates hat man die Freiheit leicht über Hindernisse und Bordsteinkanten springen. Auf zweierlei Arten sogar. Mit beiden Beinen gleichzeitig oder nacheinander. Wenn man es beim langsam Fahren übt, kann man es auch, wenn man schnell fährt.

Sicherheit im Straßenverkehr

Wenn das Fahren immer leichter läuft, sieht man einem die erlernte Fahrsicherheit an. Noch wichtiger ist es, immer vorausschauend im Verkehr zu fahren. Niemals auf ein Vortrittsrecht bestehen.

Geschwindigkeitskontrolle ist beim Skaten sehr wichtig. Denke daran was am Fußpunkt eines Gefälles passieren könnte. Bedenke, dass Autos aus nicht einsichtbaren Ausfahrten kommen könnten. Überlege wie du handeln könntest.

Fahre so vorsichtig, als wärest du unsichtbar. Langsam genug, um rechtzeitig stehen bleiben zu können. Eingänge, Ausfahrten und Querstraßen sind stets mit Gefahren verbunden.

Über die Rechte auf Inlineskates findet ihr mehr unten im Link von terratrail

Ab auf die Piste

Vielleicht schaut ihr euch auch mal nach Inlinekursen in eurer Umgebung um. Zum Beispiel Sportvereine bieten sowas an und helfen euch beim erfolgreichen Anfangen mit Rat und Tat. Da trefft ihr vielleicht auch jemanden mit dem ihr die neue Freiheit auf 8-Rädern ausleben könnt. Außerdem gibt es vielleicht auch Treffen und Rundfahrten in eurer Gegend.

SK-8.DE wünscht viel Spaß bei Ihrer neuen Mobilität.

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