Vorteile von Inliner-Skater

Inliner sind ein besonderes Fortbewegungsmittel. Sie haben Nachteile in puncto Fahrsicherheit, man braucht besonders gute Straßen, gute Wetterverhältnisse, es darf kein großes Gefälle geben. Dafür sind sie sehr leicht und unter dem Arm zu nehmen. Insgesamt können Sie für einige Menschen Vorteile bieten.

Warum eigentlich Skaten?

Ich fahre Auto. Wie oft sehe ich Motorräder und will nichts wie raus aus der Kiste. Auf der Motorradfahrt sehe ich Fahrradfahrer, plötzlich vermiss ich jene ruhige Art zu reisen und wünsch mir mein Rad her. Auch eine traumhafte Fahrt auf dem Sattel ist nicht sicher, wenn jemand vorbei skatet — die Skates müssen jetzt her!

Doch mit so einer Motivation reißt es mich nur selten aus dem Bett. Damit ich den Wecker nicht auf Autozeit nachstelle und der Kraft der schweren Augen nachgebe, müssen mir die Vorteile bewußt werden: Warum Auto und Schuhe stehen lassen und auf Skates davonrollen? Warum werden Skates zum heutigen Stadtbild gehören?

Um es vorwegzunehmen, es geht nicht ohne ein wenig Startkapital: Nur wer einen sicheren Fahr- und Bremsstil sein eigen nennen kann, fährt Fahradfahrern den Fahrspaßrang ab. Dabei will ich keinem Fahrradfahrer auf dem Schlauch stehen. Fahrräder haben Vorteile auf vielen Ebenen: Man kommt selbst bei Regen und Schnee überall hin. Über Stock und Stein oder auf der Straße kann man Umgebung und Fahrt auf eine Art erleben, die sonst kein Verkehrsmittel bringen kann.

Der Preis von Inlinern ist mit guten Schuhen vergleichbar, die Spanne bewegt sich zwischen 70 bis 200 €. Im Vergleich zu Fährrädern bekommt man Spitzenmodelle für unter 300 €.

Raumbedarf der Inline-Skates

Die wichtigsten Pluspunkte fährt der Raumbedarf ein:

Mikriger Platzbedarf. Inline-Skates sind inzwischen kaum teurer als ein gutes paar Schuhe und finden im Schuhschrank Platz. Ein Fahrrad schluckt den Raumbedarf von mehreren Staubsaugern.

Transformers. Passen die Skates in ein Rucksack kann sich der Walkman jederzeit zum Skateman verwandeln. Mitten im Spaziergang, fährt er los und ist völlig losgelöst von der Herde. Er kann immer und überall umsteigen. Zur Not per Anhalter auf ein Auto warten, ein Taxi rufen oder mit dem Bus oder Zug fahren. Und selbst wenn nur ein Raumschiff anhält. Kann er mitfliegen und auf dem Planeten skaten.

Auch wenn die Freunde keinen Fahrradträger am Auto habenbraucht man nicht lange überlegen, wie man sie im Grünen besucht. Hin mit Skates und auf dem Rückweg Rainers Rad mitnehmen. Falls es regnet bei Corinna im Auto mitfahren.

Den Quantensprung des Skatings spürt man weltweit. Unterwegs mit Bus und Bahn kann man plötzlich jederorts beschließen zu Skaten. Selbst aus dem Flugzeug in Rom ausgestiegen, die Inline-Skates im Gepäck ersparen den Taxifahrer.

Inline-Skater auf dem Weg zum Bus, können direkt Haltestellen anfahren, wo lästiges Warten oder Umsteigen entfällt. Auch eine Panne am Bus muss einen nicht mehr aufhalten.

Durch die Inliner im Auto, kann man sein Sportgerät überall dabei haben und wo man will fahren. Und wenn man zu wenig getankt hat, können die Skates das Taxi sparen. Auch wenn man zu viel getankt hat, kann man das Auto stehen lassen, nach Hause laufen (nicht Skaten!) und es am nächsten morgen mit den Skates holen.

Sicheres abstellen

Am Ziel einer Fahrt werden die Gefährten abgelegt. Im Fall der Fahrräder heisst es wohl eher abschließen. Doch manche Diebe gehen gezielt mit schwerem Gerät vor.

Deswegen sind als sicher geltende Fahrradschlösser auch schwer wie ein Skateschuh und ein Klotz am Bein.

Inline-Skates sind sicher unterzubringen, im Rucksack oder im Schließfach. Man kann ruhig etwas Geld in die Skates stecken. Gefährdet ist die Investition erst, wenn sie aussteigen und der Rucksack im Zug weiter fährt.

Fahren wir mit dem Zug weiter?

Inline-Skates können sie ohne Not im Zug, in der U-Bahn oder im Taxi anbehalten. Bloß Busfahrer unterbieten die Rollen an den Füßen. Erkundigen Sie sich aber vielleicht trotzdem, ob sie nicht mit den jeweiligen Beförderungsordnungen in Konflikt kommen.

Wenn das Warten am Bahnhof nicht aufregend genug ist, können die flexiblen Skater auch kurz vor Abfahrt noch paar Ecken der Stadt erkunden.

Das direkte Einsteigen in den Zug ist ein Zeitbonus für Pendler und gelegentliche Zugfahrer. Sie brauchen keinen Fahrradparkplatz suchen, kein Fahrrad abschließen und müssen niemals zum Zug rennen. Skater fahren direkt zur Tür, genießen die Fahrt und sind sofort nach dem Aussteigen wieder mobil.

Tut die Hände in die Luft.

Inline-Skater haben die Hände frei und können sie für die Balance und andere wichtige Dinge nutzen:

In einem Sportkinderwagen wird Inline-Skating auch ein Erlebnis für die Kinder, die noch nicht Skaten können.

Bedienen eines Handheld-PC, so sind neue Ideen schnell gespeichert.

Mit sperrigen Gegenständen in den Händen bekommen Skater beim Bremsen weniger Probleme.

Essen und Trinken kein Problem. Ein Griff zum Rucksack und die Flasche mit beiden Händen öffnen.

In der Fahrt durch die Nacht rückt Sie eine LED-Taschenlampe ins rechte Licht. Man kann den Straßenverlauf mit seinen Hindernissen früh erkennen und ableuchten.

Telefonieren und SMS-Verkehr ist möglich. Beim Auto- und beim Motorradfahren ist Telefonieren tabu. Verständlich, wenn man sich anschaut, wie die Hände, für das Handy am Ohr, zum Steuern, zum Schalten und zum Bremsen, ausgehen.

Wie sicher sind Skates?

Verletzungsgefahr

Inlineskater können sich zum Glück oft noch mit den Händen abfangen.

Ist die Kurve zu scharf, kommt man beim Abschmieren häufiger nur mit Schürfwunden davon. Außer man fliegt gegen ein Fahrrad.

Wenn ich wählen könnte ob plötzlich ein Fahrradfahrer oder ein Inlineskater auf mich zu rast, würde ich den Skater vorziehen.

Der starre Rahmen birgt höhere Verletzungsgefahr für die beiden Körper. Bei Fahrradunfällen kommen viele Verletzungen durch die Lenkstange, den Rahmen und die Pedale.

Drei Nachteile von Skates

Man kann schlecht bei Regen fahren; man muss bremsen lernen und die Bremskraft ist nicht so stark wie auf dem Fahrrad. Deswegen ist es wichtig in der Stadt die Übersicht zu bewahren und vorsichtig zu fahren. Jedoch schenken einen die Inline-Skates einige Mittel, die schlechteren Bremsen wieder wettzumachen:

Übersicht auf Skates!

Nicht nur dass es Ameisen schwerer haben auf das Bein zu krabbeln — steigt man auf die Rollen, beeindrucken die Inline-Skates:

Inline-Skates machen größer und so sind manche Gefahren früher in Sichtweite, bessere Übersicht und — vor allem wird man auch schneller gesehen! Auch von den kleinen Autofahrern, die kaum über den Lenker schauen können.

Beim Auto manövrieren sieht man nicht immer alles. Nicht nur am Innenspiegel aufgehängte Deko-Boxhandschuhe verdecken die Sicht. Da sind noch Beifahrer, Gepäck, Dachstreben und Karosserie. Beim Inlinen und Fahrradfahren hat man den Kopf frei und kann den Überblick in alle Richtungen bewahren.

Bewegungsfreiheit

Von hoher Bedeutung für Ihre Sicherheit und die Sicherheit anderer ist die Bewegungssicherheit des Skaters:

Das Springen über Hindernissen fällt schon Skate-Beginnern nicht schwer. Es noch weiter zu trainieren, steigert die Fahrsicherheit weiter. Man gewinnt in der Not eine attraktive Alternative, über einen plötzlich auftauchenden Ball oder andere Hindernisse zu springen.

Die Erfahrung sagt:

Springt der Dackel dem Skater entgegen,

bringt nur ein geübter Sprung den Segen,

so lächelt Omi weiter froh,

und der Dackel bellt sowieso.

Auf schnelle Ausweichaktionen in Fahrsituationen, müssen Fahrradfahrer und Motorradfahrer gefasst sein. Zusätzlich zur Reaktionszeit verrieselt weitere Zeit: Zweiräder benötigen vor der Kurve eine Gegenbewegung mit dem Lenker. Skates haben mit der direkteren Verbindung zur Straße größere Hoffnung auf den Satz: Gesehen, umfahren und nicht umgefahren.

Horizontale Bewegungsfreiheit. Manche Hindernisse stehen quer und verengen den Weg. In Kreuzungen einfahrende PKWs im Wohnviertel, laufende Menschen in der Fußgängerzone, aus Büschen kommende Katzen oder Hunde. Dann ist man froh, wenn man sich dünn machen und einspurig auf hintereinander gestellte Skates oder auf einem Bein fahren kann.

Ist es ein Scherbenhaufen?

Manche Flaschen schmeißen leere Flaschen rücksichtslos auf die Straße. Manche Autofahrer verzichten nach einem Crash Glassplitter aufzufegen — sie haben wohl größere Probleme. Jedes mal wenn ich Scherben auf dem Weg sehe, denk ich an die ausgelieferten Fahrradfahrer.

Eine blöde Scherbe reicht manchmal, um einen Reifen zu schlauchen. Auch wenn der Biker seinen Schlauch vorort flicken kann, es passiert meistens dann, wenn man es überhaupt nicht gebrauchen kann.

Auf Inliner können sie Scherben auf der Straße getrost vergessen, denn selbst die größte Scherbe und der schärfste Reißnagel kriegt Ihre Räder nicht klein.

Ein bisschen Öl muss sein!

Auch Inline-Skates sind noch nicht wartungsfrei, der Bremsblock will ausgetauscht, und die Rollen wollen von Zeit zur Zeit umgesetzt werden, damit sie gleichmäßig abfahren.

Doch mit 50 Euro für nagelneue Lager und Rollen, ist das komplette Fahrwerk des Vierrads ausgetauscht und sie fahren wieder wie Neue. Abgefahrene Freaks, die Geschwindigkeitsgefühlen zugetan sind, öffnen ihre Lager öfter, reinigen sie gründlich und benutzen Öl als Schmiermittel.

Sind Skates schneller?

Inline-Skater sind keine Statuen. Fußgänger und Jogger lassen sie ohne Weiteres stehen. Nur nach langen Treppen und im Gelände können Sie wieder eingeholt werden. Autofahrer lächeln vielleicht jetzt, weil sie uns schon oft überholt haben, wenn sie uns überhaupt gesehen haben. Aber wer zuletzt lacht, liebe Autofahrer:

An jeder Ampel fahr ich an 10 von euch gleichzeitig vorbei und bis ihr lärmend und rauchend wieder losfahrt, bin ich schon eine rote Ampel weiter vorne oder schon in der Fußgängerzone, die ihr nach der Parkplatzsuche, dem Ticket lösen und dem Fußweg auch irgendwann einmal erreicht... PS: Hoffentlich liegen die Geschäfte die ihr erreichen wollt, nicht so weit auseinander. Trainierte Skater können in der Stadt durch ihre Wendigkeit, Geschwindigkeit und Sprungfähigkeit selbst Fahrradfahrer platt machen.

Kein schöner Weg zu dieser Zeit

Wie nah Politik dem Zeitgeist ist, zeigen die Rechte für Inline-Skater. Skates sind weiterhin auf Gehweg, Fahrradweg und Straße Fremdkörper. Gegen die Gehwegnutzung spricht die Gefahr für Fußgänger, die mit der hohen Geschwindigkeit kommt. Gegen die Fahrbandnutzung wie Radfahrer spricht die erforderliche Straßenbreite.

So sehe ich den Skater in der Pflicht, von Fall zu Fall entscheiden, welche Wege er nutzt, um niemanden und auch nicht sich selbst zu gefährden. Die Auswahl vom engen Fußgängerweg über Treppen und Unterführungen bis zur breiten Straße reicht, weist alle andere Stadtgefährten in ihre Schranken.

Geschwindigkeit in der Stadt

Schon zu Hause geht der Zeitvorteil los: Schön noch bei Musik die Skates anziehen und dann ab auf die Piste. Anstatt Schuhe anziehen, Fahrradschloss entfernen und Fahrrad aus dem Keller holen.

Bürgersteige der Stadt machen es Fahrrädern eben nicht einfach: Unzählige Male ist der Gehweg unterbrochen. Um ihre Felgen nicht an der Bordsteinkante zu demolieren, müssen sie abbremsen. Auf der anderen Straßenseite heizt der Skater den Bordstein entgegen und lässt ihn durch Springen oder Steigen unbemerkt stehen — geübten Skatern kein Problem.

Straßen lassen sich sicher und schnell überqueren, indem wir während wir entlang einer Straße fahren, auf eine Lücke warten und die Straße mit dem Schwung, den wir schon auf den Gehweg hatten, dann schnell überqueren.

Mit den flotten Straßenseitenwechsel auf den gegenüberliegenden Gehweg, den kürzesten Weg fahren können, indem sie über die kurveninnere Seite fahren und Umwege umgehen.

Ampeln zeigen manchmal lange rot. Schnelle Gehwegwechsel zeigen auch hier ihre Wirkung: Er kann die Fußgängerampel der Querstraße nutzen, falls sie grün ist, oder kann auch 10m in die Querstraße einfahren, um sie dort ohne Ampel zu überqueren. Auch optisch gefällt mir der Inline-Skater an der roten Ampel besser als ein Fahrradfahrer, der bis zu 15 kg Metall zwischen den Beinen balancieren muss. Er hat die Hände frei und steht einfach bequem da, bis die Ampel wieder freie Fahrt signalisiert.

Wie schwer beschleunigen fällt, berechnet sich nach dem Gewicht, das beschleunigt wird. So profitiert man mit Inline-Skates an den Füßen, gerade in Städten, durch leichtere Beschleunigung. Und auch bei Bergfahrten sind sie natürlich "leichter" ans Ziel zu bringen, da Skates nur ein Bruchteil des Fahrrads wiegen, das Sie den Berg nicht hinauftragen müssen.

Skating-Antrieb

Da man sich beim Skaten das Gänge schalten schenken kann, hat man allzeit die Möglichkeit mit Vollgas Land zu gewinnen. Sie können mit kleinen kräftigen Schritten stark und stetig, mit langen Zügen elegant und stufenweise beschleunigen.

Am Berg sorgt beim Fahrrad die Gangschaltung für eine brauchbare Übersetzung, damit man weder zu fest noch zu schnell treppeln muss. Schält man aber Buckel hoch, muss man die Kraft für einen Moment abzustellen, sonst kracht man in die Pedale, die kurze Zeit leer zu laufen scheinen. Dies ist meistens der Zeitpunkt, an dem Skater beim Kräfte messen vorbeiziehen.

Segel-Antrieb und Luftwiderstand

Bei Seitenwind kann man seinen Rücken schräg halten und den Wind wie ein Segel nutzen. Segler können ja sogar den Gegenwind nutzen. Aber Spass bei Seite: Beim Skaten kann man viel Luftwiderstand vermeiden, wenn man in die Knie geht und mit gebeugtem Oberkörper fährt. Bei Gegenwind und hohen Geschwindigkeiten ist der Unterschied gravierend.

Ohne Hektik pünktlich bleiben

Aufgrund seiner Bauart sind Skateschuhe, weniger störungsanfällig als Fahrräder oder Autos. Auch Stau und miese Ampelschaltungen werden Skater kaum aufhalten können. Um pünktlich ins Geschäft oder zum Zug zu kommen, muss kein großer Zeitpuffer eingeplant werden. Ich weiß in 30 Minuten bin ich da.

Mit dem Auto bin ich zwar schnell in der Arbeit, im Schnitt 15 Minuten, aber wegen möglichen Verzögerungen durch staugefährlichen Straßen, Baustellen und Parkproblemen muss ich 15 Minuten mehr Zeit einplanen, um mit Gewissheit pünktlich anzukommen und auch das ist nicht völlig sicher. Also muss ich jeden Morgen 30 Minuten für den Weg einplanen.

Fahrzeug Fahrzeit nötiger Zeitpuffer
Auto 15 min 15 min
Motorrad 12 min 10 min
Fahrrad & Skates 25 min 5 min
Auto und Skates sind gleichauf, nur ein Motorrad ist schnell.

Trainingseffekt

Gönnen Sie Ihren Inline-Skates regelmäßig Auslauf werden sie immer schneller, trainiert ist trainiert. Denn die Muskeln, die Skater brauchen, bilden sich äußerst schnell und schon bald winkt ein Turbo-Plus.

Um diese Muskeln möglichst schnell zu erquicken, sollten Sie beim Fahren gleich tief in die Knie gehen und weite starke Schritte machen. Besonders schnell springt der Muskelaufbau im Körper an, wenn man fast täglich fährt.

Der Einfluß des Skatens auf den Körper

Skating-Muskulatur

Kindern beim Aufwachsen zu erleben, lässt die Vollendung der Natur spüren. Angefangen mit Strampeln beherrschen Babys bald das Laufen auf zwei Beinen. Die Muskeln bekommen die nötigen Kräfte und das Gehirn übernimmt die Koordination zum Halten des Gleichgewichts. Bald wird es das wachsende Körpergewicht bei holprigem Boden halten, bewegen und bitzschnell reagieren können.

Viele meinen es liegt am Schulsport die Muskeln der Kinder auszubilden, doch das ist nicht einmal ein gutes Notprogramm. Um Muskeln für eine gute Körperhaltung und weniger Verletzungsgefahr zu bilden, muss Sport her. Skaten stärkt vielfältige Muskeln, z.B. am Fußgelenk, die vor gefährlichem Umknicken schützen.

Gelenke

Im Leistungssport oder wenn es zu spät ist, wird die Schonung der Gelenke ein Thema. Joggen ist leider ungünstig, weil unsere Gelenke nicht für so harte Strassen ausgepolstert sind, und die Knie Schritt für Schritt mit vollem Körpergewicht belastet werden.

Etwas Abhilfe sind teure Schuhe mit Luftfederung und Joggen auf weichem Untergrund wie z.B. Waldwege. Inline-Skating und Fahrradfahren belastet die Gelenke, z.B. die Knie, deutlich weniger als Joggen.

Der Po

Besonders Frauen, hört her! Eigentlich ist es einleuchtend: Inline-Skating formt die knackigsten Hinterteilen auf Gottes Erden. Doch als ich hörte, dass Fahrradfahrer manchmal böse Schmerzen am Po haben, wollte ich diesen Punkt doch aufnehmen.

Während Fahrradfahrer mit zunehmender Leistungsabgabe eher Probleme mit den Hinterteilen bekommen, können sich Inliner bequemer zurücklehnen, weil sie beim Fahren in dem Punkt null Belastung spüren. Nur die Beine, die Gott fürs Laufen schuf, werden belastet.

Umweltschutz

In erster Linie werden mit der Benutzung der Inline-Skates anstelle eines Autos, Abgase vermieden. Werden auch noch die öffentlichen Verkehrsmittel mitbenutzt, so steigt mit ihrer Auslastung deren Umweltbilanz.

Langfristig gesehen, werden hohe Kraftstoffpreise und chaotische Verkehrszustände, durch immer mehr überfüllte Straßen, die ökonomisches Vorankommen verhindern, dazu führen, dass immer mehr Menschen automatisch Abschied von Ihrem Auto nehmen.

Dieser Trend könnte aber in Zukunft dazu führen, dass das Schienennetz weiter ausgebaut wird, die öffentlichen Verkehrsmittel neue Linien und mehr Wägen betreiben können und dadurch immer mehr den Ausstieg in die Welt der Busse, Bahnen und der 8-Räder wagen. Wenn das in Zukunft wirklich der Trend ist, werden wir wieder mehr mit anderen Leuten machen und wenn es nur beim gemeinsamen Fahren bleibt.

Wie Öl für unser Wohlbefinden

Wenn in einer Sportart, in der es auf Kraft und Koordination ankommt, Körper und Geist im Einklang gefordert sind, dann hat das eine tiefe Wirkung auf unser Wohlbefinden. Man kann von Ausgleich, Abschalten und Entspannung zugleich reden. So bekommt man einen unbezahlbaren Abbau von Frust, Stress und Ärger geschenkt, der in unserer heutigen Zeit in viel zu vielen Köpfen an der Tagesordnung ist und auch bis in die Freizeit eindringt, denn aus dem Fernsehen strahlt auch nur Negatives.

Was ist Stress?

Ich sehe Stress als eine moderne Krankheit, die Menschen betreffen kann, die unter hohem Druck und Erwartungen leben müssen. Auf der einen Seite wird Stress produziert, durch Mensch verachtende Forderungen, Umgangsweisen und Arbeitsverhältnisse (Licht, Raum, Ruhe). Auf der anderen Seite ist es der Betroffene selbst, der sich nicht in der Lage fühlt Stress zu erkennen und/oder für sich selbst Wege zu finden, dem Stress zu begegnen.

Unter Stress leiden viele im Beruf, sei es aufgrund der Tätigkeit an sich oder aufgrund des Arbeitsklimas und -drucks. Zum Beispiel kann man manchmal beobachten, wie sehr LKW-Fahrer schimpfen oder sich aufregen. Aber eigentlich kein Wunder. Selbst das Fahren mit achtzig auf den Autobahnen kann Stress verursachen, wenn ständig Termindruck und Übermüdung im Nacken sitzen.

Busfahren kann ebenso stressend auf die Fahrer wirken. Mit dem allerdicksten Mercedes, am Ende noch mit Gelenkzug hinten dran, mitten durch die pulsierende Stadt zu rasen. Immer die aktuelle Verspätung vor den Augen, allzeit hetzende Rentner hinterm Rücken und jede Menge Lärm. Das kann belastend sein, wenn man es zu nah an sich heran lässt.

Stress gibt es auch privat. Meckern, Schimpfen, Schlecht reden, Hetzen, Hasten provozieren Stress. Abschalten vor dem Fernsehen ist kontraproduktiv, viele Filme versetzen in zusätzlicher Aufregung. Die Werbung schafft mit dem Slogan, Hauptsache Aufmerksamkeit, wie auch immer. Nachrichten bombadieren die Bevölkerung stündlich mit neuen Ängsten und weiteren Untaten. Nicht mal ein Wort von Lichtblicken. Handys klingeln immer im falschen Moment und stören Ruhe schon durch Ihre Anwesenheit. Auch der langersehnte Urlaub hält Stress nicht lange, wenn überhaupt, fern.

Stress macht man auch oft selber. Termindruck und zu viele unabgeschlossene Aufgaben, unaufgeräumte Schreibtische oder unvollständige Dokumentation. Denn die Welt, wird schnelllebiger. Zeit wird immer knapper. Dabei hilft oft schon die Einstellung: Es gibt kein Stress, aller höchstens mal "viel zu tun". Man sollte sich einzig und allein auf eine Sache konzentrieren müssen und Dingen auch Zeit geben um zu reifen. Die Zeit kann man geniessen, wenn man sie nicht ständig messen und einteilen muss. Letztenendes ist Zeit äußerst wertvoll.

Stress kann man entgegen wirken und für eine Art Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung sorgen. Zum Beispiel Wellness, Sport oder Ruhe durch Aufenthalt im Freien. Skaten bietet das alles und kann sie direkt von der Arbeit abholen. Ob es eher sportlich oder eher entspannend genutzt wird, ist Ihre Entscheidung.

Yin und Yang

Eine sehr alte und umfassende Sichtweise darüber stammt aus dem fernen Osten. Das T'ai-chi-Tú ist ein altchinesisches Symbol, das aus zwei sich anschmiegenden Elementen besteht, die die Urkräfte des Seins repräsentieren. Die Denkweise über das Sein in den Kategorien Yin und Yang,ist älter als die ältesten schriftlichen Aufzeichnungen Chinas.

Während die eine Hälfte das Weibliche, komplizierte Intuitive zeigt, zeigt die andere Hälfte das Männliche, klare Rationale. Männlich und weiblich, Tag und Nacht sind keine absoluten Gegensätze, vielmehr enthalten beide den Kern des jeweils anderen in sich. Daher enthält die schwarze Fläche des T'ai-chi-Tú-Symbols einen kleinen weißen Kern und die weiße umgekehrt einen schwarzen. Beide Kräfte sind sich zwar entgegengesetzt, aber sie bedingen sich einander. Das bedeutet, die eine kann nicht ohne die andere existieren. Man kann sogar sagen, dass das eine nur für das andere existiert.

Das Symbol und seine Aussage sind so umfassend, dass es unendlich viel Interpretation geben kann. Eine wäre, das Zusammenspiel und Ineinandergreifen von Körper und Geist zu symbolisieren. Für 'wie wichtig das ist' existieren bestimmt Millionen Beispiele. Die geistige Einstellung ist von der Leistung des Körpers auf keinen Fall zu trennen.

Körper und Geist

Wissenschaftler sehen, dass die Gehirnaktivität beim Kauen stark gesteigert ist. Das biologische System erkennt die erhöhten Leistungsansprüche und stellt sich darauf ein. In der anderen Richtung ist Müdigkeit und Kopfweh häufig genug Grund für Schlappheit des ganzen Körpers.

Der menschliche Organismus ist in sich sehr vermascht, vieles und fast alles greift ineinander, und das ist auch gut so. Man kann mit schmerzendem Kopf oder gestresster Psyche volle Körperleistung genauso wenig bringen, wie man mit schmerzendem Bein noch behaupten kann, der Kopf sei klar.

Körper und Geist leben im Einklang und wenn das nicht so ist dann ist das nicht so gesund. Gleichgewicht ist wichtig. Im Spitzensport sind Psychotherapeuten oft ähnlich wichtig, wie der eigentliche Trainer.

Die linke und rechte Hirnhälfte

Mit etwas gutem Willen lässt sich das Denken der linken Hirnhälfte auf den Intelligenzbegriff und das Denken der rechten Hirnhälfte auf den Kreativitätsbegriff beziehen. Während die linke Hälfte der Logik, Kritik und Analyse dient, ist die rechte zuständig für das Intuitive und Kreative. Andererseits steuert die linke Hälfte den rechten Teil des Körpers und die rechte den linken Teil.

Viele Tätigkeiten laufen überwiegend links: Lesen, Berichten, Rechnen, Planen. Andere Tätigkeiten beanspruchen mehr die rechte Hirnhälfte: Entwicklung von Ideen, Zeichnen, Malen, Musik, Tanz, Planung einer Party, Ausnutzen einer plötzlich entstandenen Wartezeit.

In den Schulen ist man äußerst linkslastig. Intelligenten Menschen wie Albert Einstein und Leonardo da Vinci wird unterstellt, sie haben zwei gleichmäßig ausgebildete Hirnhälften. Die Inspiration stammt aus der rechten Hälfte, die Ideen in Formeln zu fassen geschieht in der Linken. Es ist möglich eine bisher übersehene Seite in uns zu entwickeln. Leute die Bilder statt Worte sehen oder um die Ecke statt geradeaus zu denken, haben in der traditionellen Schule oft nichts zu lachen.

Verständlich, dass es sinnvoll ist beide Hirnhälften gleichzeitig zu entwickeln. Viele von uns haben die rechte Hirnhälfte vernachlässigt, während wir uns darauf konzentriert haben, unseren Intellekt anzuregen und zu entwickeln. Wir haben Lesen, Schreiben und Rechnen gelernt — und haben dabei das Träumen und das spontane Handeln vergessen. Wenn wir nur eine Hirnhälfte benutzen, lasten wir bestenfalls die Hälfte unseres Verstandmäßigen Potentials aus. Ganz zu schweigen von der spirituellen.

Es wird immer klarer, warum Sport Körper und Geist fordern muss und linke und rechte Hirnhälfte benutzt werden sollten. Unser Gehirn braucht Abwechslung, um sich umfassend entwickeln zu können. Besonders wichtig ist das für Kinder, aber auch für uns, denn unser Hirn ist wie ein Muskel: Er braucht Training, um mit dem Alter immer besser zu werden.

Psychologie

Die Psychologie beschreibt auch den Umgang und Abbau von Frust. Sie kennt folgende Versuche des Menschens mit Ärger, Stress oder Problemen umzugehen. Dazu muss man sagen, dass diese Methoden Verhaltensmuster sind, die keine Probleme lösen können, sondern höchstens kurzzeitige Ablenkung leisten.

Autoaggression: Aggression gegen sich selbst. Dass es das gibt, sehen Sie wenn Sie sich an die Stirn hauen oder mit dem Kopf gegen die Wand laufen wollen. Aber zur Autoaggression gehören auch Verhaltensweisen wie Alkohol trinken(aus Frust), übermäßig essen oder zur Zigarette zu greifen.

Übertragung auf etwas oder jemanden: Sie lassen ihren Frust an andere ab, schlechte Stimmung oder Sie schreien jemanden an und wollen jemanden verprügeln. Andere zerstören Gegenstände, hauen auf den Putz oder werfen mit Schraubenschlüsseln oder Handys.

Verdrängung: Dies ist die wohl schlechteste Methode Frust abzubauen, indem man direkt auf die Konfrontation mit den Probleme verzichtet und versucht zu vergessen. Manche so aufgestaute Probleme, quälen später durch Alpträume oder schlechtes Gewissen...

Sport: Eine gute Methode Ärger und Stress abzubauen und Probleme kurzfristig zu vergessen, ist Sport. Starke sportliche Betätigung hilft dem Körper und dem Geist sich vom Alltagstrott und Ärger zu befreien.

Wie gesagt: Das kann natürlich alles nicht helfen echte Probleme zu bewältigen. Wirkliche Probleme sollte man immer in Angriff nehmen. Die Möglichkeiten die man meistens bei großen Problemen hat sind Akzeptieren, Attackieren oder Ignorieren.

Für das Auskommen mit Problemen und das Abschalten würde ich, aus den obigen Dingen, immer versuchen Sport zu wählen. Zum Beispiel Skaten. Skaten ist hier vielleicht deswegen recht interessant, weil es kein Mannschaftssport ist, und trotzdem großen Spaß bereitet. Skatet man außerhalb der Städte kann man auch in Ruhe überlegen. Die Vorteile des Skatens im Bezug auf Abreagieren oder Ausgleich oder Abbau von Ärger sind vielfältig. Inlinen kann deswegen das A und O des Frustabbau sein, weil man:

nicht auf andere angewiesen ist, und zu jederzeit Sport treiben kann, sobald das Wetter es zulässt.

andere nicht verletzen kann, wenn man arg aggressiv wäre und zu sehr zur Sache ginge.

kein Ärger mit Mitspielern oder Gegner anfangen kann, die einem auf den Keks gehen, was einem noch den Rest geben kann — sprich noch mehr Frust.

gut abschalten kann beim Inlinen in die Ferne — so lang man will.

Abnehmen und gesund sein

Finden Sie Gewichtestemmen im Trainingscenter nicht wie Schäfchen zählen im Schlafzimmer? Ein Körperkult, der einen abhält etwas zu erleben? Inline-Skating sorgt für Sport in lebhafter Umgebung und unterwegs. Slim-Fast, haste nicht gesehen. Und auch wenn die Fitnessmonatsgebühr zum Italiener fliesst, sieht die Figur knackig natürlich schön aus.

Und den ganzen Spaß können Sie jeden Tag auf den Weg zur Arbeit haben, wodurch Sie noch umweltbewusst zusätzliches Geld sparen.

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